Lösung Entscheidungsrechnungen WS 2014_2015 1. PT.pdf

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Uploaded by Jan Bicker 101191 at 2018-02-11
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Hier meine Lösung zur Klausur aus dem WS 2014/2015. Bei Fragen einfach kommentieren.

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Was wurde hier berechnet ?
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Indem die Produktionsmengen der Produkte mit den Deckungsspannen der Produkte multipliziert wurden. Anschließend wurden die Deckungsbeiträge der einzelnen Produkte summiert, um den Gesamtdeckungsbeitrag zu erhalten.
Wie zeichnet man die isogewinnlinie ein?
Und was ist mit der ersten Spalte ?
Die erste Spalte gibt Aufschluss darüber, welche Produkte im optimalen Produktionsprogramm enthalten sind und welche Ressourcen noch freie Kapazitäten haben:
Hat das einen Grund, warum man die Buchstaben so gewählt wurden? Oder kann man irgendwelche anderen auch nehmen?
Nein, die Bezeichnung der Punkte ist willkürlich und wurde hier automatisch von der verwendeten Software vergeben. Man muss die Punkte auch nicht mit Buchstaben bezeichnen, man könnte auch von "Punkt 1", "Punkt 2" usw. ausgehen.
Ist es egal welche Punkte man wählt oder wählt man die nach einem bestimmten Prinzip?
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wieso ist C keine potentielle Lösung?
Weil Punkt C außerhalb der produktionstechnischen Möglichkeiten liegt. Die Produktion von 140 ME von Produkt 1 würde einen Ressourcenverbrauch von 140 x 5 = 700 Minuten auf Anlage I benötigen, allerdings verfügt Anlage I über lediglich 640 Minuten Kapazität.
Jan könntest du die Grafik nochmal erklären? Deinen verweis auf ein anderes dokument hat leider nicht für verständins gesorgt
Also gut: Wir haben jetzt zwei Produkte und drei Anlagen. Dabei müssen beide Produkte die Anlagen A und B durchlaufen, während NUR Produkt 2 zusätzlich noch Anlage C durchlaufen muss. Man geht nun so vor, indem man berechnet, wieviele Mengeneinheiten des jeweiligen Produkts auf den Anlagen hergestellt werden können, WENN MAN DAS JEWEILS ANDERE PRODUKT NICHT PRODUZIERT! Beispielsweise könnte Anlage A genau 640 [Minuten] / 5 [Minuten pro Stück] = 128 [Stück] von Produkt 1 produzieren, wenn Produkt 2 überhaupt nicht gefertigt wird. Alternativ könnte Anlage A genau 640 [Minuten] / 4 [Minuten pro Stück] = 160 [Stück] von Produkt 2 produzieren, wenn Produkt 1 überhaupt nicht gefertigt wird. Mit diesen beiden Informationen kann man nun schon bereits die erste Kapazitätsrestriktion in die Grafik einzeichnen. Hierbei sind auf der X-Achse die produzierten Stück von Produkt 1 abgetragen und auf der Y-Achse die produzierten Stück von Produkt 2. Nun haben wir vorhin schon genau zwei Punkte dieser Gerade definiert, die wir nun einfach nur noch verbinden müssen. Somit haben wir die Kapazitätsrestriktion von Anlage A in die Grafik eingezeichnet. Mit genau der selben Methode verfahren wir mit den anderen beiden Anlagen. Hilft dir das schon weiter?
Wie rechne ich genau die Zahlen aus, wie jetzt bei Beispiel Punkt g?
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Ja jetzt verstehe ich schinmal den weg😊 aber warum rechne ich mit den 640? Und nicht mit den 420?
Das musst du natürlich auch machen! Wie gesagt, für JEDE Restriktion musst du diese beiden Punkte berechnen, um eine Gerade einzuzeichnen. //Edit: Ah vielleicht noch als zusätzliche Hilfe: ich hatte vor einiger Zeit mal eine recht genaue Erklärung zu dieser ganzen Grafik-Sache geschrieben, hier in dem Dokument: https://www.studydrive.net/kurse/universitaet-siegen/entscheidungsrechnungen/uebungen-tutorien/seidenberg-uebung-3-ws18-19-loesung/vorschau/615150 Schau es dir da vielleicht auch nochmal an.
irgendwie komme ich hier auf andere Werte. Muss man noch irgendwas abziehen?
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oh dumm. hab die nevativen DS nicht rausgelassen
Das würde ich nicht empfehlen, so hat man nämlich mehr Arbeit. Zuerst würde ich IMMER die Deckungsspanne berechnen und dann erst den Ressourcenverbrauch bei Produktion der maximalen Menge. Ansonsten müsstest du den Ressourcenverbrauch doppelt berechnen; einmal mit allen Produkten und danach noch einmal mit allen Produkten die eine positive DS aufweisen.
Reicht diese Erklärung bzw. Rechnung? Kommt mir so wenig vor für 10,5 Punkte?
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du machst ja quasi die Vorwärtsrechnung, weil die maximale Dauer wissen willst @riesenrad
aber deshalb weiß ich doch eigentlich noch nicht ob auf dem Weg überall die Pufferzeit von 0 vorliegt, daher muss ich doch die vorwärts und rückwärtsrechnung machen?
Müssen wir nicht noch den Gesamt-DB berechnen?
wie Stelle ich die Grafik auf ?
Oh, das habe ich übersehen. Vielen Dank !
Eigentlich sind das ja die Deckungsspannen und bei anderen Aufgaben besteht ein Unterschied zw. DB und DS. Ist das hier ein Fehler oder bei dieser Aufg. dasselbe? Ich blicke da nicht durch
Ja vollkommen richtig, da müsste eigentlich "Deckungsspanne" stehen, danke für den Hinweis! Der Deckungsbeitrag ist die Deckungsspanen multipliziert mit der produzierten Menge.
Ist diese Tabelle notwendig ? Reicht hier nicht das aufstellen der Zielfunktion?
Zielfunktion aufstellen reicht.
Ich hätte das genau so gelöst, vielleicht die Rechnungen am Ende zum optimalen Prod.Programm ausführlich hingeschrieben, aber in der Aufgabe steht ja, man soll Schrittweise vorgehen und die Vorgehensweise nachvolziehbar erläutern. Wie genau soll ich das machen? Ich denke mal, das hier würde nicht ansatzweise für die volle Punktzahl reichen? Soll ich das etwa nicht alles in einer Tabelle machen und dann bei jedem Schritt dabeischreiben, was ich da mache und warum? Oder reicht es, am Ende in einem Text alle Schritte zu erklären? Und reicht es, wenn ich am Anfang direkt die Deckungsspannen teste und dann hinschreibe: "XY müssen nicht weiter betrachtet werden, da...." Oder muss ich die ich auch in die Tabelle schreiben und alles damit durchrechnen?
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Ansonsten kann die Aufgabe ja in 10 Minuten gelöst werden, was mir für 30,5 Punkte irgendwie zu schnell erscheint. Ich hätte jetzt gedacht, dass man wirklich jeden Schritt erklärt, bspw: "die rel. DS ist die Deckungsspanne pro benötigter Kapazität des Kapazitätsengpasses, um diese möglichst effizient zu nutzen. Anhand dieser wird die Rangfolge der Produktionsplanung erstellt" ...etc.
So wurde es auch in den Übungen bzw Skripten gemacht, wie ich es geschrieben habe. Du arbeitest einfach die Schritte ab. Ich bin dann trotzdem nach ca. 15 Minuten fertig. Die Zeiten sind bei den Klausuren sehr großzügig ausgelegt. Wenn man es gut gelernt hat, dauern die Altklausuren alle nur so 30-40~ Minuten. Daher ist das auch kein Problem, wenn man deutlich weniger Zeit benötigt.
Ist das nicht der Deckungsbeitrag?
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Jan Bicker, wobei das auch wieder von Lehrbuch zu Lehrbuch unterscheidet. Ich persönlich habe auf dem Gymnasium in Baden Württemberg gelernt DB = Gesamter Deckungsbeitrag, db = stück deckungsbeitrag und das eig mit allem so. Also Groß für gesamt klein für Stück Kv = gesamte Variable Kosten, kv = stück variable kosten. finde dieses uneinheitliche auch etwas nervig, da sogar hier an EINER uni, jeder Lehrstuhl seine eigenen Abkürzungen und Berechnungsmethoden nutzt. Hier wird sehr wenig bis garnicht miteinander abgesprochen. Nichtmal in Spezialisierungen und MAP's von Wahlmodulen
Das stimmt, es wird sehr oft einfach willkürlich verwendet, nervt mich auch etwas. Ob man jetzt in dieser Klausur die Tabellenspalte mit "Deckungsspanne" oder "Deckungsbeitrag" beschriftet, ist vermutlich irrelevant. Aber insgesamt hast Du recht, da macht so jeder sein eigenes Ding und eine konsequente Anwendung der Nomenklatur findet nicht statt.
Bei den "normalen" Variablen waren es Mengeneinheiten und bei den Schlupfvariablen dann Zeiteinheiten, oder? Also bezogen auf für jede zusätzliche Einheit...
das bezieht sich auf Geldeinheiten die verloren gehen durch Nichtnutzung der MA2=1,5 und MA3=1
Wie kommt man exakt auf den Wert 116,92? Ist doch unmöglich den Wert von der Skizze abzulesen..
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Wieso schiebt man die gerade des isogewinns nicht noch eins weiter bis zum Punkt: 90/60
Weil das nicht möglich ist durch die Restriktionen
Du hast ja um die relative Deckungsspanne zu berechnen die Formel "Deckungsspanne/Bearbeitungszeit" angewendet. Kann man oder muss man nicht als Produktionskoeffizient im Nenner den Werkstoffverbrauch einsetzen? Die Rangfolge wäre bei mir identisch nur halt ein andere Wert für die rel. Deckungsspanne.
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Nein das ist falsch, weil der Werkstoff nicht die knappe Ressource ist, sondern die Zeit! Somit ist die relative DS bezogen auf die Werkstofmenge nicht brauchbar zur Bestimmung des optimalen Produktionsprogrammes, weil dabei eben kein Engpass vorliegt. Der Engpass liegt in der verfügbaren Zeit.
Ach Stimmt ja, die Montagezeit liegt über der verfügbaren Zeit. Danke hab es jetzt
Ich komme bei Aufgabe 3 auf 676 ME bei Produkt C
Das wurde bereits angemerkt und korrigiert:
oh sorry, habe ich nicht gesehen
Ich komme hier auf einen Wert von 676 ME von Produkt C. Die verfügbare Bearbeitungszeit beträgt 43.200 Minuten, zieht man von dieser die 8100, die 12500 und die 15840 ab, erhält man doch 6760 oder? Und geteilt durch 10 ergibt das 676 ME von Produkt C oder etwa nicht?
Jo, Du hast absolut recht, ich habe aus immer welchen Gründen mit nur 43.000 verfügbaren Maschinenminuten gerechnet. Mit 43.200 Minuten komme ich ebenfalls auf 676 ME, danke fürs Aufmerksammachen!