Lösung Entscheidungsrechnungen SS17 1.PT.pdf

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Uploaded by Jan Bicker 106524 at 2018-01-27
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Dies ist die überarbeitete Version. Teilaufgaben 2 b) und 2 c) habe ich noch einmal gerechnet, diesmal sollte alles stimmen.

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Ich verstehe die Berechnung der letzen Zeile nicht. Wie kommt man im Ergebnis Tableau auf 6 bei z,x2?
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Du dividierst zuerst die erste Zeile (die Pivotzeile) durch 6. Dann sieht deine erste Zeile so aus: 1 | 0,83 | 0,16 | 0 | 0 Nun multiplizierst du diese Zeile mit 12 und addierst diese "neue" Zeile dann zur Zeile "z". Somit hast du: 12 + (-12) = 0 | 10 + (-4) = 6 | usw.
Danke!
Fehlen hier noch die Einheiten oder ist das so okay? Sind ja immer hin Funktionsgleichungen..
Genau, bei Funktionsgleichungen würde ich auf die Angabe von Einheiten verzichten.
Verstehe ich das richtig, dass man hier nur die 14 am vierten Punkt auf den Netzplan schreiben muss, weil dass die meiste Zeit im Gegensatz zu den anderen beiden Verbindungen in Anspruch nimmt?
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Zapfsäule denkt sich auch nur so wtf geht hier ab haha
was ne Erklärung alter hahahah
Könnte man A nicht insgesamt 5x Beschleunigen? Der kritische Pfad wird dadurch ja nicht verändert.
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Und warum beschleunigen wir dann nicht zwei mal ?
Wir beschleunigen Aktivität A doch zwei mal?
Wie bestimme ih Punkt H so genau? Ich hätte anhand meiner Zeichnung nun 37 abgelesen und nicht 37,5 und dann auch einen geringeren DB raus
Wenn man den einen Wert (hier die Koordinante der x-Achse, also die ME von Produkt 1) nicht so genau ablesen kann, kann man sich damit helfen, indem man den anderen Wert (also für Produkt 2) abliest. Der liegt ja hier exakt bei 15 ME Produkt 2. Dann berechnet man einfach, wie viele Ressourcen von der limitierenden Nebenbedingung für 15 ME Produkt 2 verbraucht werden und dividiert den Rest dann durch die Bedarf von Produkt 1. Hier ist ja beispielsweise Aggregat 2 der Engpass am Punkt H. Aggregat 2 hat eine Kapazität von 240 Minuten. Für 1 ME Produkt 2 werden 6 Minuten benötigt. Wenn ich also 15 ME von Produkt 2 fertige, brauche ich auf Aggregat 2 also 15 x 6 = 90 Minuten. Das heißt, ich habe noch eine Restkapazität von 240 - 90 = 150 Minuten. Diese 150 Minuten dividiere ich nun durch den Bedarf von Produkt 1 und erhalte somit: 150 / 4 = 37,5. War das verständlich?
woran erkenne ich dass ich nach dem dritten mal Beschleunigen von C aufhöre?
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Achsoo ergibt Sinn. Jetzt hab Ichs. DANKE DANKE :D
Immer gerne!
Warum wurde diese Zeile durch 3 geteilt? Die Pivotspalte, konnte man ja trotzdem auf null bringen?
Diese Zeile wurde nicht durch drei dividiert. Die Umformung steht ja auf der vorherigen Seite: wir rechnen: Zeile II - 3x modifizierte Zeile I. Genau durch diese Rechnung erhalten wir ja die "0" in der Pivotspalte der zweiten Zeile.
Achso, Danke
Wie kommt man auf diesen Wert?
Das wurde bereits gefragt und beantwortet:
Gibt diese Spalte an, wie oft man die Aktivität beschleunigen kann?
Ja.
Ich habe bezüglich zum Thema beschleunigen fast alles verstanden, leider verstehe ich nicht warum man nun Aktivität F und G beschleunigen darf?
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@ Anonymer Sonne: ich würde dir zunächst mal empfehlen, den Beschleunigungs-Guide von la mar aus einem vorherigen Semester anzuschauen, das hilft dir sicherlich schon weiter: https://www.studydrive.net/kurse/universitaet-siegen/entscheidungsrechnungen/zusammenfassungen/der-ultimative-beschleunigungs-guide-2019/vorschau/588702 Nun zu deiner Frage: die Aktivität G ist anfangs nicht kritisch, IST ABER IM VERLAUF DER VORHERIGEN BESCHLEUNIGUNGEN KRITISCH GEWORDEN! Man muss hier immer darauf achten, dass man nach JEDER Beschleunigung den "neuen" kritischen Pfad ermitteln muss, weil sich dieser kritische Pfad eben "erweitern" kann, das bedeutet, dass Aktivitäten die vorher nicht kritisch waren, jetzt auf einmal kritisch geworden sind.
Vielen Dank, jetzt habe ich es verstanden.
ist die x1 jetzt hier richtig? und wenn ja, wie kommt man drauf?
Ja, x_1 ist korrekt, das kommt durch den Variablen-Tausch zustande. Wenn man das Pivotelement gefunden hat, muss man immer die betroffene Variable aus der linken Spalte durch die betroffene Variable in der obersten Zeile ersetzen, siehe Bild:
Ah achso danke!
Ich habe die Zeilen etwas anders umgerechnet, komme somit auch auf 50 bei X1,, auf 40 und 120 nur in der Zielzeile komme ich auf 17 bei X2 und 3 bei X4, kann das sein?? Oder gibt es nur diese eine richtige Lösung?
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AH! Super interessant. Habe ich tatsächlich nicht gewusst. Danke für deine schnellen Antworten! Ist es denn dann egal ob ich mit der "alten" oder "neuen" Pivotzeile rechne?
Jo kein Problem, gerne! Ah ja genau, immer mit der NEUEN Pivotzeile rechnen. Dann ist es ohnehin am einfachsten, weil wenn man die "1" als Pivotelement hat, kann man diese 1 recht bequem zu jeder anderen Zahl umformen, eben durch Multiplikation.
Muss man so eine „große“ Tabelle anfertigen, in der auch steht, wie sich die Projektdauer immer verkürzt? Hätte jetzt nur die linken beiden Spalten aufgeschrieben und dann für die Projektdauer 26-8=18 gerechnet, würde das reichen?
Gute Frage. Ich würde sogar fast sagen, dass wenn man eine "abgespeckte" Tabelle anfertigt, dass die Projektdauer die "unwichtigste" Spalte ist und die Gesamten Aktivitätskosten die wichtigste Spalte ist. Denn wir wollen schließlich nicht das Projekt soweit es geht verkürzen, sondern wir wollen möglichst viel Gewinn machen und das geht eben nur mit den geringsten Gesamtaktivitätskosten.
Kann mir das jemand erklären?
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Das ist eigentlich nicht zwingend notwendig, nein.
wie kommt man auf die punkte der geraden?
Ist denn die Aufgabe 2 hier richtig? Ich frage nur,, weil in der Beschreibung steht, das sei nur die veraltete Version?
Aufgabe 2 ist korrekt, dies ist bereits das überarbeitete Dokument. Die "alte" (fehlerhafte) Version des Dokuments hatte ich gelöscht.
kann mir jemand erläutern, wieso es teurer wird obwohl man etwas quasi verkürzt? hätte jetzt gedacht man macht das ganze um zu sparen
Weil jede Beschleunigung von Aktivitäten (= Verkürzung der Projektdauer) natürlich Kosten verursacht, das geht ja direkt aus der Aufgabenstellung hervor, siehe Bild. Zudem wird diese ganze Beschleunigungssache nicht gemacht, um das Projekt so schnell wie möglich fertigzustellen, sondern um den Gewinn zu maximieren. Man sucht ja genau die optimale Projektdauer, bei der der zusätzlich generierte Deckungsbeitrag im besten Verhältnis zu den Gesamtkosten steht.
Wieso nehmen wir hier nicht Punkt F ? EIngesetzt in der Zielfunktion würde es doch MAX ergeben
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wenn du die 60 ME in die erste Restriktion einsetzt steht dann 360>300 und somit wäre die Kapazität von 300min überschritten
Thx
Kann jemand bitte erklären, weshalb J kritisch wäre, wenn wir nur I allein ein zweites Mal beschleunigen, ich verzweifel an dieser Stelle
Liegt es vielleicht daran, dass G und J = 11 ergeben und wenn wir I ein weiteres Mal beschleunigen, H und I = 10 ergeben würden? Also damit G und J nicht länger werden als H und I, verkürzen wir G auch?
vestehe trotz aller erklärungen hier nicht, wieso C genau 3 mal beschleunigt wurde I ein mal und A auch :(
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Okay. Also dann will ich mal einen Erklärungsversuch starten, ich werde mich jetzt nur auf die Aktivitäten A bis C konzentrieren, daran kann man das Konzept eigentlich ganz gut verstehen. Das heißt, ich tue jetzt mal so, als wäre der Knoten 4 der Endpunkt des Projekts, nur eben um es etwas einfacher zu halten. Wenn das nicht ausreichen sollte, einfach nochmal Bescheid geben ;). Um vom Knoten 1 zum Knoten 2 zu kommen, müssen wir lediglich die Aktivität A durchführen. Diese dauert im Normalfall 5 Wochen. So weit, sogut. Jetzt gehen von Knoten 2 direkt DREI "Äste" ab, mit je einer Aktivität: von Knoten 2 zu Knoten 3 müssen wir Aktivität B durchführen (dauert 3 Wochen), von Knoten 2 zu Knoten 4 müssen wir Aktivität C durchführen (dauert 9 Wochen) und von Knoten 2 zu Knoten 5 müssen wir Aktivität D durchführen (dauert 5 Wochen). Unter der Voraussetzung, dass Knoten 4 unser Endpunkt des Projekts sein soll, müssen wir zudem von Knoten 3 zu Knoten 4 noch die Aktivität F durchführen (dauert 3 Wochen). Ich habe Dir auf dem ersten angehängten Bild mal diese Situation dargestellt. Der "kritische Weg" (also der längste Weg durch unseren kleinen Netzplan) lautet hier also A-C. Insgesamt dauert unser Projekt also MINDESTENS 5+9=14 Wochen, eben weil dies der längste Weg durch den Netzplan ist. So und jetzt kommt die Beschleunigung ins Spiel: von unseren wenigen Aktivitäten in unserem kleinen Netzplan können wir Aktivitäten A und C verkürzen. Dies geht aber mit einer Kostensteigerung einher, deswegen verkürzen (=beschleunigen) wir zunächst die Aktivität mit den geringsten Beschleunigungskosten. Das ist hier die Aktivität C, weil die pro Beschleunigung (sprich, pro Verkürzung der Dauer um EINE Woche) lediglich 1.000 € kostet und nicht wie Aktivität A 6.000 € kostet. Okay, wir beschleunigen Aktivität C also EINMAL und verkürzen die Dauer von 9 auf 9-1=8 Wochen. Dann sieht unser Netzplan so aus, wie auf dem zweiten Bild. Das ist ja schonmal gut. Jetzt verkürzen wir Aktivtät einfach nochmal um eine Woche, dem steht nämlich nichts im Wege. Somit erhalten wir den Netzplan in Bild 3. Jetzt verkürzen wir Aktivität C ein drittes mal - warum auch nicht? Siehe Bild 4. So und genau JETZT wird es interessant: laut Aufgabenstellung könnten wir nun Aktivität noch ein weiteres mal beschleunigen, um die Dauer noch weiter zu verkürzen. Warum tun wir das also nicht? WEIL SICH DER KRITISCHE WEG DURCH DEN NETZPLAN NUN ERWEITERT HAT! Jetzt sind nämlich auch die Aktivitäten B und F kritisch geworden. Was bedeutet das? Ganz einfach: wenn wir von Knoten 2 zu Knoten 4 wollen, müssen wir Aktivität C durchführen. Wenn wir im Zeitpunkt "5" mit Aktivität C anfangen und diese nunmehr 6 (statt ursprünglich 9) Wochen dauert, sind wir im Zeitpunkt "11" damit fertig und sind an Knoten 4 angelangt. ABER die Aktivitäten B und F dauern insgesamt ebenfalls 3+3=6 Wochen, das heißt, wenn man ebenfalls im Zeitpunkt "5" mit Aktivität B anfängt und danach Aktivität F durchführt, sind wir ebenfalls frühestens im Zeitpunkt "11" fertig. Selbst wenn wir nun Aktivität C weiter beschleunigen würden, würde das unsere Projektdauer NICHT verkürzen, weil wir ohnehin auf die Fertigstellung der Aktivitäten B und F "warten" müssten. Das heißt, eine weitere Beschleunigung von Aktivität C ist nicht sinnvoll - dadurch erreichen wir nichts. Genau DESHALB beschleunigt man die Aktivität C nur 3x und schaut danach, welche Beschleunigung von anderen Aktivitäten eine Verkürzung der Gesamtprojektdauer bewirken würde. Hilft Dir das schon weiter?
Jan, du bist einfach spitze!
Die Tabelle kann man sich doch wohl sparen oder?
jaa, dient nur zu eigenen Übersichtlichkeit
Sind solche Annotationen in der Klausur wirklich gefordert?
Nein natürlich nicht, das habe ich hier nur zur Verdeutlichung gemacht.
2 Fragen: 1) Wieso steht in der linken Spalte x1,x4,x5 und nicht mehr x3,x4,x5 ? und 2) wie genau komme ich auf die Ergebnisse ab Zeile 2, weil Zeile 1 wird ja komplett durch 6 geteilt, aber ab Zeile 2 komme ich nicht mehr weiter bzw zu anderen Ergebnissen. Wie kommt man z.B auf die 8/3 oder -2/3 ?
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wie kommt man im Ergebnistableau auf die Z werte?
Z ist die Zielzeile oder Zielfunktion. Die Werte sind zunächst vorgegeben. Im Text staht meistens sowas wie "Die Deckungsspannen von x1 und x2 sind so und so." Als erstes stellst du mithilfe dieser Informationen die Zielfunktion auf. Einfach die Werte und die Variablen addieren und gegen "Maximum laufen lassen". Damit du das Simplex-Verfahren jedoch korrekt anwenden kannst, schreibst du die Zahlen in die unterste Zeile de Tableaus und setzt vor jeden Zielwert im ersten Tableau ein Minus. Dann berechnest du alles. Ist kein Minus in der Z-Zeile mehr übrig, sollte dein Produktionsprogramm optimal sein.
wieso wird J kritisch?
Es würde theoretisch auch reichen die Werte einfach in den CPM-Netzplan einzutragen oder? In der Aufgabenstellung steht ja nichts von einer Tabelle, nur das es nachvollziehbar ist. Und das wäre im Netzplan ja auch nachvollziehbar oder?
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Würde den krit. Weg ablesen und anschließend schreiben dass: Gesamtprojektdauer= Summe der krit. Aktivitäten Dann nochmal die Aktivitäten aufaddieren und nochmal in einem Satz die Gesamtprojektdauer aufschreiben
Gut Dankeschön. Das spart auf jeden Fall einiges an Zeit, was bei ER echt hilfreich ist
Warum werden nur diese Punkte betrachtet als Lösungsmöglichkeit?
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Ist es egal wie man diese Punkte benennt? Kann man die auch einfach mit A, B, C, D benennen? Oder wie kommt man auf genau diese Buchstaben?
Ist egal.
Jetzt nochmal: In der Aufgabenstellung steht NICHTS davon, dass man die a) mit einer Tabelle o.ä. lösen soll. Daher hätte ich es jetzt einfach in den Netzplan eingetragen (mit Vermerk meiner Matrikelnummer auf dem Aufgabenzettel, das betont er in der letzten Vorlesung). Solch eine Tabelle würde ich daher nur dann machen, wenn explizit gefordert oder aber wenn in der Aufgabenstellung steht, dass Wertungen im Netzplan selber nicht bewertet und beachtet werden. Was meint ihr?
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Kann mir das bitte jemand erklären was genau hier gemeint ist? Wenn ich die Zahlen jetzt auf dem Aufgabenblatt einzeichne, wie kann man dann erkennen wo der kritische Pfad ist bzw was soll ich genau machen? :D
Den kritischen Pfad könnte man folgendermaßen ablesen: 1. Es kommen nur Aktivitäten in Frage, bei denen frühester und spätester Eintrittzeitpunkt des Vorgänger- und Nachfolgerereignisses gleich sind. 2. Zusätzlich muss die Länge der Aktivität genau so groß sein (und nicht kleiner) wie der Abstand zwischen diesen beiden Ereignissen. Wenn beide Bedingungen erfüllt sind, ist die entsprechende Aktivität kritisch, da die Gesamtpufferzeit Null beträgt.
woran erkennt man genau das 50 die optimale lösung ist ?
Weil diese letzte Tabelle das Ergebnistableau des Simplex ist. Das ist daran zu erkennen, dass in der Zielfunktionszeile ("z") ausschließlich positive Werte stehen. In der Zeile "x1" (bezieht sich auf Produkt 1) steht am Ende eben ein Wert von 50, was 50 produzierten Mengeneinheiten entspricht. Weil im Ergebnistableau x2 (also Produkt 2) nicht mehr auftaucht, bedeutet das, dass Produkt 2 kein Teil des optimalen Produktionsprogramms ist. Hilft Dir das weiter?
super danke dir
Müsste man hier die Tabelle komplett hinschreiben oder könnte man die Zahlen auch direkt im Netzplan eintragen?
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@Anonyme Diskette, was tust du denn, wenn du die rechte Seite also deinen SZ einträgst, du rechnest rückwärts.
Ja man rechnet vorwärts und rückwärts, nur halt ohne Tabelle. Formel hinschreiben und im Netzplan eintragen
5-1 hat gar keine Verbindung?
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Meiner Meinung ergibt das aber keinen Sinn, da du ja auch z.B. bei j=6 nicht alles Vorgänge hinschreibst, die vorher abgeschlossen sein müssen, sondern nur die mit der direkten Verbindung
dann müsste man aber auch alle anderen Knoten mit der 1 verrechnet werden ..?!
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Aufabe 2c. Ich stimme dem erstmal zu 3 mal C kürzen, einmal i, und dann einmal i und G gleichzeitig. Aber danach kann ich doch noch ein viertes Mal C und gleichzeitig F kürzen!?. Zusammen lohnt sich das finanziell. Oder ist das wegen der Reihenfolge nicht erlaubt dass man später noch mal C kürzt?
Das wurde vor zwei Stunden hier schon mal gefragt: C und F kosten aber zusammen 8.000 €, das ist die teuerste Beschleunigung von allen! Man beschleunigt immer von günstig nach teuer und die Beschleunigung von Aktiviät A kostet eben nur 6.000 € und wird deswegen zuerst getätigt.
Ok verstehe danke dir! Aber trotzdem blöd weil das ja die bessere Lösung wäre.. Aber gut merk ich mir so
Warum wird denn C und F nicht direkt nach dem dreimaligen Beschleunigen von C beschleunigt?
Weil diese gemeinsame Beschleunigung mit 8.000 € die teuerste ist, deswegen wird diese erst zum Schluss getätigt.
Wie bestimme ich den noch mal die Gesamtpufferzeit, um zu sehen, ob eine Aktivität kritisch ist oder nicht?
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Bzw. Dann ist die Aktivität kritisch
Perfekt, danke dir!!
Müsste ich in der Klausur die letzten beiden Kosten auch noch berechnen? Sobald die Kosten wieder steigen habe ich ja eigentlich mein Minimum. Geht mir hier jetzt alleine um das Zeitsparen
Sollte man zu Ende machen. Kann ja theoretisch sein, dass aufgrund der veränderten Aktivitäts-, Projektdauer- und Opportunitätskosten die gesamten Kosten noch weiter sinken.
Wenn man zum Beispiel in Zeile 2 das so berechnet wie es da steht dann kommt doch 4*6=24 raus und nicht 0?
Ja ich habe mich da etwas ungünstig ausgedrückt, da sollte eigentlich stehen: -4* MODIFIZIERTE Zeile 1. Zeile 1 habe ich ja im vorherigen Schritt durch 6 geteilt. Das heißt, ich hätte dann als Rechnung für die zweite Zeile: -4*1 + 4 = 0 Ergibt das Sinn?
ach darf man einfach die "neue" Zeile davon nehmen? Wusste gar nicht dass das geht. Damit wäre ja alles viel einfacher
Kann mir jemand diese Rechnungen erklären? Blicke bei der Produktionsprogrammplanung leider überhaupt nicht durch :D
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Also gibt es wirklich zwei Lösungen ? Bei dem Seidenberg weiß man ja nie was er sehen möchte
Die Lösung bleibt gleich. Man kommt ja so oder so auf den entsprechenden Punkt. Er betont manchmal, dass man (bspw. beim Simplex-Algorithmus) machen kann, wie man sich wohler fühlt. Ich persönlich würde hier die Gerade noch einzeichnen und verschieben, damit die graphische Lösung vollständig ist, aber denke, es geht beides.
Muss hier nichts stehen?
Im Skript steht da auch nichts, also denke ich, es ist in Ordnung so. Laut Lehrbuch könnte man da C eintragen.
Sind es nicht Variabe Stückkosten?
Nein, im Skript ist tatsächlich von Selbstkosten die Rede:
Wie kommt man von 365000 auf 359000? Weil vorher habe ich z.B. 376000+500 die der markt honoriert -5000 weil eine woche wegfällt gerechnet. Damm kommt man ja auch das Ergebnis, aber bei 362500+500-5000 kommt ja 358000 raus. Oder habe ich da irgendwo einen denkfehler?
Der Markt honoriert nicht mit 5.000€, sondern mit 500€ (Deckungsbeitrag --> Opportunitätskosten). Die 5.000€ zahlen wir pro Woche als Projektdauerkosten. Du musst einfach nur die Zeile entlang rechnen und besser nicht von einer Kostensumme auf die nächste, sonst kommt man durcheinander: 251.000+110.000-2.000=359.000
Wie kommt man dadrauf?
In der Zielfunktionszeile stehen im Ausgangstableau immer die Deckungsspannen der jeweiligen Produkte und zwar mit negativem Vorzeichen. Das ist definitorisch so vorgesehen, da muss man nicht "drauf kommen".
Wie komme ich auf die einzelnen Punkte? Also wo ich was einzeichnen muss, verstehe das nicht so ganz
Schau dir alle meine Zusammenfassungen an, bzw zu dem Thema. Dann weißt du es.
Aber kann man denn nicht nochmal Aktivität c und f zusammen verkürzen? Dann würde man ja wieder FZ von 4 um eine einheit senken, weil wären dann beide wege (über C und über F doch kritisch). Oder hab ich was falsch verstanden?
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F darf die Minimaldauer von 2 nicht unterschreiten und das würde mit diesem Vorhaben passieren, würde ich Mal sagen
Genau, du darfst nur einmal beschleunigen. Daher darfst du es nicht erneut beschleunigen :>
Warum wird hier G beschleunigt ? Könnte man nicht stattdessen J beschleunigen ? Also I und J zusammen ? Warum nimmt man G und J ? ?
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Grundsätzlich kann man alle Aktivitäten beschleunigen (solange die Aufgabenstellung dies zulässt), das ist nicht nur auf die Aktivitäten auf dem kritischen Weg beschränkt. Natürlich ist es aber nur ökonomisch sinnvoll kritische Aktivitäten zu beschleunigen. Zudem kann sich der kritische Weg durch Beschleunigung ändern.
Er kann sich erweitern, nicht ändern. Das darf er nämlich eben nicht.
Wie komm ich auf die 26 Wochen?
Das ist die Länge des kritischen Pfades, den man in Aufgabenteil 2a) bestimmt hat.
Ich habe das Prinzip grundsätzlich verstanden, allerdings mache ich bei manchen Beschleunigungsaufgaben immer noch kleine Fehler. Könnte jemand da seine grundsätzliche Vorgehensweise veruchen zu erklären?
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Beispielsweise noch in der Klausur vom Sommersemester 2011 2. PT die Aufgabe 2:
@lamar: Vielen Dank für die wirklich sehr gute Erklärung!
Gehört zur graphischen Lösung das errechnen des DB durch die einzelnen Punkte oder kann man auch eine Isogewinnlinie bilden und diese verschieben?
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Also mit der Isogewinn mache ich es so: erstmal alle Geraden einzeichnen, die innere Fläche markieren, die Punkte markieren, danach die ZF einzeichnen und die dann verschieben also bis die ZF den letzten Punkt berührt. Das wäre dann meine optimale Lösung.
ja genau so macht man es auch. Man kann sich natürlich auch einen Zielgewinn ausdenken und die Deckungsspannen dann durch diesen teilen. So bekommt man auch zwei Punkte für die Isogewinnlinie.
Müsste man hier noch die Tabelle mit der Kostenänderung machen? (Siehe Übung 6)
Gute Frage. Aber ich denke das sollte reichen. Wir wollen ja nicht die Kostenänderung ermitteln, sondern die kostenminimale Projektdauer. Die lässt sich ja hier bei t=21 ablesen.
Woher weiß man, wie oft man eine Aktivität beschleunigen darf?
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Woher weiß ich denn, ab wann es zu teuer ist? Würde auch c 4 mal beschleunigen und f 1 mal
Man beschleunigt zunächst immer die Aktivität mit den geringsten Grenzkosten und nur die Aktivitäten welche auf dem kritischen Weg liegen und beschleunigbar sind! Mehr muss man dazu eigentlich nicht wissen. Bis wann es sich lohnt, wird durch die Betrachtung der Kosten verdeutlicht. Wenn die Kosten die zur Minimierung der Aktivitätslaufzeiten höher sind als die damit eingesparten Kosten für z.B. Personal oder Opportunitätskosten, beschleunigt man natürlich nicht weiter.
wenn ich doch 3 mal c beschleunige sind es doch quasi nur noch 6 Wochen somit könnte man ja auch den weg über B und F gehen, das wären ja dann auch nur noch 6 Wochen. Muss man nicht da drüber bleiben? ich verstehe das nicht so
Jein, ich glaube bei dieser Beschleunigungsgeschichte kommt es leicht zu Verwirrungen. Es ist so: Du hast vollkommen recht, wenn ich Aktivität C 3x beschleunige, verringert sich die Dauer von 6 auf 3 Wochen. Weiter hast Du damit recht, dass nun der Weg von Knoten 2 zum Knoten 4 über die Aktivität C genauso lange dauert, wie der Weg von Knoten 2 über Knoten 3 zum Knoten 4 über die Aktivitäten B und F - nämlich 6 Wochen. Wenn wir jetzt aber C ein viertes mal beschleunigen würden, würden wir dadurch keine Verkürzung der Projektdauer erreichen, weil man praktisch auf Aktivität B und F "warten" müsste - diese sind nun kritisch geworden. Man könnte sich Abhilfe schaffen. indem man Aktivität C und Aktivität F gleichzeitig beschleunigt - so würde man die Projektdauer wieder um eine Woche senken können. Das macht man aber (noch) nicht, weil das sehr teuer wäre (1.000 € für Akt. C + 7.000 € für Akt. F = 8.000 €). Deswegen verkürzt man erst eine andere Aktivität, die günstiger ist und dennoch eine Verkürzung der Projektdauer erzielt, nämlich Aktivität I. Beantwortet das Deine Fragen?
Wie komme ich hier auf den Wert 246000?
Das wurde bereits gefragt und beantwortet:
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Bei 2c), wie kommt man auf die Aktivitätskosten? Die 246.000 sind mir jetzt klar aber der Rest noch nicht ganz
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Die Aktivitätskosten erst 246 dann 247, 248 usw
Also, Du hast am Anfang (das heißt, ohne jegliche Beschleunigung) gesamte Aktivitätskosten in Höhe von 246.000 €. Du sagst, Du weißt schon wie die zustande kommen, deswegen spare ich mir hier die Erklärung. Jetzt beschleunigen wir nach und nach die einzelnen Aktivitäten, abhängig von ihren Grenz-Aktivitätskosten und ob wir dadurch eine Verkürzung der Projektdauer erreichen können. Wir fangen beispielsweise mit Aktivität C an, weil die die geringsten Grenz-AK hat (nämlich 1.000 €/Woche). Wenn wir Akt. C also einmal beschleunigen, kostet uns das 1.000 €. Die rechnet man einfach auf die anfänglichen 246.000 € drauf. Und das macht man dann nach jeder Beschleunigung. Ist das nachvollziehbar?
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Ich hab auch eine Frage zu Aufgabe 2b, Blicke da auch noch nicht ganz durch. Also wenn ich C dreimal beschleunige geht der Wert auf 6 runter. heißt das von Knoten 2 zu 3 --> 5+6 =11. da ich C dreimal verkürzt habe, wird jetzt B & F auch kritisch ? ( da 5+3+3 = 11 ) ? und wenn ich I & G anschließend noch A beschleunige sind dann G & J auch kritisch? Sorry bisschen umständlich formuliert.
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Danke dir ??
Wenn man A zweimal beschleunigt hat ist A=3 , ist dann D und S auch kritisch ? ?
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Hey, kannst du bei Aufgabe 2 mal erklären wie man auf die beschleunigten Aktivitäten kommt? Genauer gesagt, woher weiß ich, wie oft ich welche Aktivität beschleunigen kann usw.?
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Ja, das finde ich nicht das Klausurblatt, oder bin ich jetzt total verwirrt?
Achso, die Klausur bzw. praktisch alle Klausuren findest Du im Moodle-Kurs vom Fachschaftsrat der Wirtschaftswissenschaftler: https://moodle.uni-siegen.de/course/view.php?id=2112
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Aufgabe 2b): Wann sind Aktivitäten kritisch?
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Das ist richtig. Die Tabelle stellt nur da, welche Aktivitäten zu Beginn kritisch sind, das heißt noch bevor irgendeine Aktivität beschleunigt wurde.
Okay, vielen Dank :)
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Hey mal ne Frage und zwar, wie kommst du bei der 1c) bei Punkt H auf die 37,5 bzw wieso rechnet du nicht mit 30 ME für Produkt 2 weiter? Vielen Dank für deine Antwort im Voraus!
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Wunderbar, kein Problem. Die 246.000 € Gesamt-Aktivitätskosten errechnen sich wie folgt: auf dem Aufgabenblatt stehen in der Tabelle die Aktivitätskosten bei Normaldauer der jeweiligen Aktivitäten. Die summierst Du und rechnest am Ende nochmal die 64.000 € drauf, die für die übrigen Aktivitäten anfallen (steht unter der Tabelle im Aufgabentext). Dann ergibt sich: 30.000+37.000+34.000+43.000+18.000+20.000+64.000 = 246.000 €
Ah ok dann habe ich das jetzt auch verstanden. Vielen Dank!!