Wie fandet ihr die Klausur?
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100 mal schwerer als die Probeklausur und die Übungen zusammen. Ich dachte die Warning ist ne Nette
Sehr umfangreich, aber schon ganz gut machbar...
Wie interpretiere ich z.B. age, wenn in der Regressionsgleichung age und age^2 sind? Ist das dann der Koeffizient von age plus zwei mal der Koef. von age^2 ??
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Genau so wie Du selbst schon sagst, das gilt aber eben nur für den einen speziellen Fall, dass du age und age^2 hast. Ansonsten fährst Du sicherer, wenn du einfach nach der Variable ableitest, von der Du den Gesamteffekt wissen möchtest. Dann übersiehst du auch keine Interaktionen und bist für verschiedenen Transformationen gewappnet. Ich glaube genau das wollte der Vorgänger sagen!
Danke!
Habt ihr dieses Model Sum of Squares, Residual Sum of Squares und die Formeln dazu auch gelernt?
Nicht wirklich. Ich denke, dass man die Werte maximal zur Berechnung des R^2 braucht. Also der Prozentsatz der Varianz in y, der durch das Modell erklärt wird. Die Namen machen dann aber schon recht eindeutig, wie man drauf kommt: 100*MSS/TSS.
Wie interpretiert man die 0,835? Die sind ja kleiner als 1 also negativer Effekt, sagt man dann Für Männer hat es einen negativen Effekt oder wie formuliert man das in einem Satz
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Also würde man sagen, dass für Männer die Chance Arbeitslosengeld zu bekommen 16,% geringer ist oder?
Genau
müssen wir bei marginalen Effekten auch dazu sagen ob die signifkant von 0 verschieden sind?
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klar schau dir mal den Output von Stata an
P > |t| ist kein p-Wert für dich??
In der Probeklausur bei Aufgabe 2c) haben wir die Wahrscheinlichkeit mit der Logit Formel berechnen, das müsste doch für Probit und der Standardnormalverteilungsformel auch funktionieren oder? Was würde man da für t einsetzen?
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das ergebnis der Reg gleichung
Achso okay danke:)
Kann man den Koeffizienten eines Interakrionstermes jetzt eigentlich interpetieren außer nur die Richtung (also approximativ oder ist selbst das nicht möglich und es bleibt nur die exakte Berechnung)?
Ist es richtig, dass bei Interaktionstermen der Koeffizient nur etwas über mehr/weniger aussagt und der genaue Effekt berechnet werden muss?
Ja den genauen Effekt musst du immer berechnen indem zu ableitest, du kannst nicht einfach den Koeffizienten aus dem Output interpretieren
kann man sagen, dass der Effekt für Mann und Frau approximativ! um den Interaktionsterm geringer/ höher ist? oder geht das auch nicht?
In der Übung haben wir uns aufgeschrieben: Männer verdienen für ein zusätzliches Schuljahr im Durchschnitt 12,1% mehr (approx),cp Wie interpretiere ich das jetzt für Frauen? Frauen verdienen 1,4% weniger?
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Danke dir!!
nein du darfst die 1,4% nicht interpretieren sondern musst die effekte exakt berechnen und dann die Differenz berechnen
Woran/Wie erkannt man einen linearen Zusammenhang von Variablen?
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Eine Daumenregel gibt es nicht wirklich, aber wenn Du Dir vor Augen führst, was genau die Korrelation aussagt, kannst Du es im jeweiligen Kontext selbst einschätzen. Der Korrelationskoeffizient kann ja nur zwischen -1 und 1 liegen. 1 ist ein perfekte positive Korrelation und -1 eine entsprechend eine perfekte negative Korrelation. Die Null zeigt Dir, dass kein linearer (!) Zusammenhang besteht. Hast Du beispielsweise einen Anstieg im Alter um ein Jahr, sagt dir ein Korrelationskoeffizient mit dem Stundenlohn von 0,6, dass der Stundenlohn um 0,6 steigt. Im Modell hat man oftmals auch Variablen mit relativ kleinen Korrelationen mit y, sobald eine Regression gerechnet ist, bekommst Du ja dann über den p-Wert Rückmeldung, ob ein signifikanter Zusammenhang besteht.
Alles klar dankeschön!
Kann jemand erklären wann und warum genau man manchmal Prozentpunkte statt Prozent bei der Interpretation nutzt? Ist das immer bei Probit bzw Logit der Fall?
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Prozentpunkte wenn du zwei Zahlen in % vergleichst
Die Logik dahinter ist Folgende: Vergleicht man Prozentsätze (also absolute Angaben) miteinander, darf man keine Prozentangaben (also relative Angaben) verwenden. Stattdessen kommt der Begriff „Prozentpunkt“ zum Einsatz. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn Prozent und Prozentpunkt meinen unterschiedliche Dinge und ergeben unterschiedliche Werte: Zehn Prozent weniger als 50% sind 45%. Zehn Prozentpunkte weniger als 50% sind 40%. Die marginalen Effekte nutzt man vor allem bei Probit (gelegentlich auch bei Logit), weil dort die Koeffizienten schwer interpretiert werden können. Lässt man sich die "margins (...) at means" liefern, dann vergleicht man die Prozente (relative Veränderungen) im Output und nutzt entsprechend Prozentpunkte.
Wann muss man schauen, ob die koeffizienten (bspw. Erfahrung und Erfahrung ^2) gemeinsam signifikant unterschiedlich von null sind und wann reicht es aus wenn sie einzeln signifikant unterschiedlich von null sind?
Wer bekommt auch langsam Panik obwohl die Klausur eigentlich ziemlich leicht werden sollte?
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Wieso glaubst du das? Eigentlich sind das ja alles Themen die schon mehrfach im Bachelor und teilweise auch im Master besprochen wurden. Und die probeklausur war ja auch keine große Herausforderung.
Die Probeklausur soll anscheinend nicht so sein wie die eigentliche Klausur. Voll blöd dass es keine Altklausuren gibt so hat man kaum was zum üben
Wann verwendet man den F-Test und wann den T-Test? auf Übungsblatt 3 haben wir bei der Aufgabe 3c) ii) den F-Test verwendet aber wieso kann man hier den T-Test nicht auch verwenden? Ich habe da etwas mit Unabhängigkeit aufgeschrieben, verstehe das aber nicht
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Soweit ich mich erinnere, muss man sich die Frage stellen, ob man durch das eine Merkmal einen Rückschluss auf die Ausprägung des anderen Merkmals schließen kann. Nachdem der Bachelor eine Grundvoraussetzung für einen post_grad Abschluss ist, ist wohl hier keine Unabhängigkeit gegeben. Der F-Test umgeht das Problem hier ganz klever, weil er im Prinzip die Güte von "unser Modell" mit der Modellgüte eines Modells mit der Restriktion, dass die Betas von bachelor und post_grad gleich sind, vergleicht. Die Differenz in der Modellgüte wird auf Signifikanz getestet. Viel einfacherer wäre es statt no_degree für diese Frage einfach bachelor zur Referenz zu machen (indem man bachelor, statt no_degree in der Regression weglässt) und sich den p-Wert von post_grad anzuschauen. Der t-test für abhängige Stichproben sollte aber meiner Meinung nach auch klappen.
ok danke daran hatte ich auch noch gedacht! vielleicht ist es so richtig
Übung 6 b) ii) Wie kommt man auf den Lohnunterschied zw. Frauen und Männern? Habe den Output, verstehe aber nicht, auf welche Werte es da ankommt. Kann jemand helfen? :)
Lnlohn für Männer mit 14 Bildungsjahren = 3,059 LnLohn für Frauen mit 14 Bildungsjahren = 2,791 -> Differez bilden: 2,791 - 3,059 = -0,268 -> 100 * (e^-0,268-1) = -23,509 Frauen mit 14 Bildungsjahren verdienen 23,5% weniger
Wann und warum quadriert man Variablen in einer Regression? Nur um abnehmende Effekte zu zeigen?
Meine Erklärung: Nicht nur um "abnehmende Effekte" zu modellieren, aber im Grunde ist Deine Erklärung meine ich schon richtig. Das Quadrieren erlaubt Effekte zu beschreiben, die keinen linearen Verlauf (wohlgemerkt in X, jedoch nicht in Y haben) . Je nachdem wie die Koeffizienten für die einfache und quadrierte Variable gewählt werden, kann man unterschiedliche Zusammenhänge abbilden. Beispielsweise eben, dass ein Effekt mit steigendem X abnimmt oder gar einen Gesamteffekt, der mit steigendem X das Vorzeichen wechselt.
Vielen Dank für die super Antwort :)
Hat jemand die Übungsaufgaben Übungsblatt 2 h),i),j) ? Ich war da leider nicht da, würde mir sehr weiterhelfen. Danke schon mal!
wann nimmt man approximativ her und wann nicht?
wenn die abhängige variable logarithmiert ist (zb lnwage anstatt wage) und wenn du dann die zahl aus dem output nimmst anstatt sie exakt zu berechnen
danke, aber habe gelesen dass es auch approx. ist wenn die unabh. log ist oder log log Modelle auch. Und auch wenn mam margins nimtm aber keine der beiden Variablen logarithmiert sind
Hat jemand noch alte Klausuren und wäre bereit diese zu teilen? Wäre sehr dankbar.
Soweit ich weiß gibt es keine. Lasse mich natürlich eines besseren belehren.
Offiziel gibt es auch keine, aber vielleicht hat jemand ja auf anderem Wege welche bekommen können