2. Semesterabschlussklausur im Fach Privatrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten für angehende Führungskräfte.pdf

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Uploaded by Anonymous User at 2018-09-25
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Anbei den zweiten Teil der heutigen Klausur. Teil 1 war ähnlich wie Fall 2 aus der Fallsammlung Erbrecht.

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Hat jemand was zu Frage 6 geschrieben? (Andeutungstheorie)
Ich glaube letztes Jahr waren die Übungsfälle teilweise anders (guck mal bei den Dokumenten). Da gibts Falllösungen wo die Andeutungstheorie vorkommt. In den aktuellen Unterlagen kann ich dazu nichts finden, sollte mMn dann nicht relevant sein. Sieht das jemand anders oder wurde es vllt in VL oder Übung erklärt?
also ich kenne das eigentlich auch nur so, dass du mit (nur) den Übungen in der Regel mindestens 3/4 der Fragen beantworten konntest, bzw. zumindest einen Satz schreiben kannst :D mehr hab ich für den Theorieteil nie gemacht und es hat bisher gereicht :D denke demnach auch nicht, dass groß darüber hinaus was drankommt
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Gibt es hierzu auch noch Aufgabe 1?
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Bei Gütertrennung gibt es keinen Zugewinnausgleich, also 1371 braucht man nicht. Wahrscheinlich meinst du 1931 und nicht 1934, weil der hat eig nix damit zu tun. Die Gütertrennung hat insofern Auswirkung auf den Pflichtteil des Kindes, da der Pflichtteil immer die Hälfte des gesetzlichen Erbteils ausmacht und der gesetzliche Erbanteil der Kinder abhängig vom gesetzlichen Erbanteil der F ist. Bei Gütertrennung muss man also immer 1931 Abs. 4 beachten (wie oben geschrieben). In Fall Ehefrau + ein Kind würde jeder die Hälfte kriegen, also hätte das Kind Anspruch auf 1/4 gegen die Ehefrau, wenn es wirksam war, dass sie alles geerbt hat. Weiß einer, ob es eine Rolle spielt, dass es in 1931 Abs.4 heißt "als gesetzliche Erben [....] Kinder des Erblassers BERUFEN"? Also geht es nur darum, dass sie gesetzliche Erben wären oder müssen sie auch dazu berufen werden? Weil dann wüsste ich nicht wie das hier ermittelt wird, weil das Kind ja eig ausgeschlossen wurde durch das Testament.
Ich glaube "berufen" wird man in dem Fall "automatisch" als direkter Abkömmling und der Ausschluss durch das Testament spielt ja für die gesetzliche Erbfolge an der Stelle keine Rolle. So verstehe ich das zumindest. Wichtig an der Stelle ist , dass K in jedem Fall NICHT Erbe des E wird, sondern als pflichtteilsberechtigte Person einen schuldrechtlichen Anspruch gegen die F hat iHv. 1/4 der Erbmasse, wie du oben auch schon erwähnt hast.