MIK_Klausur SS13_Lösung.pdf

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Uploaded by vkay v 1863 at 2018-03-29
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Eigene Lösung, ohne Gewähr || 3: Einige Werte in Tabelle fehlerhaft | 5: i) P = Q = 60 - 4Q (Endergebnis aber korrekt (P = 12, Q = 12)

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Meist wird das Angebot ja als P(Q) angegeben. Wäre das keine Angebotsfunktion? Muss eine Angebotsfunktion immer als Q(P) angegeben werden?
Nun ja, die Aufgabenstellung impliziert, dass es Q(P) sein muss: "... für Preise P ..." schließt auf eine Abhängigkeit einer Funktion von P. Im Endeffekt ist aber beides das gleiche (halt nur umgeformt). Sie würden, schätze ich, nichts abziehen, wenn P(Q) = 2Q stehen würde.
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Warum ist die 3 a) wahr? Bei Q=5 steigen die Durchschnittskosten wieder oder? Ja die AC sind u-förmig, aber der Nebensatz ist mMn falsch
Ist bisschen unglücklich ausgedrückt, damit ist gemeint dass sie bei 1 2 3 4 5 erst fallen und dann wieder ansteigen nicht erst nach 5 wieder ansteigen
Danke :)!
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Bei der Aufgabe 4: Warum kann man bei d und e darauf schließen, dass es sich um ein normales/gewöhnliches Gut handelt? Es könnte doch auch ein einferiores Gut sein, bei dem der EE nicht überwiegt oder?
Ich habe mal eine Skizze angefertigt nach Hicks (rote Gerade ist die neue BG und die blaue ist die verschobene, um auf dem Niveau von A (u2) zu landen): - Gut 1 (Preis unverändert): Der EE ist (blauer Punkt -> P), er kauft also weniger von x1 wegen des geringeren Einkommens, aber der SE ist größer, er kauft insgesamt mehr davon, da relativ günstiger. => Gut 1 gewöhnlich - Gut 2 (Preis gestiegen): EE ist ()b. P -> P), er kauft weniger vom Gut 2 durch den EE, weil es zu teuer ist (SE und EE gleiche Richtung, also ingesamt weniger), => Gut 1 gewöhnlich
Wow! Vielen Dank!
wie kommt man auf Q=6? hab vielleicht einen Denkfehler, aber ich komme auf Q=10 wenn ich die Gleichung löse.
Wenn du die Angebotsfunktion von Q = P benutzt, kommt die richtige Lösung raus
Jeder macht mal Fehler beim Tippen ^^ Ich habe bei allen Klausuren, die ich hochgeladen habe, in der Beschreibung Fehler korrigiert, die ich gemacht habe beim Anfertigen. So viele sind mir aber nicht eingeschlichen (das hier war der einzige richtige Fehler, der Rest ist eher kosmetisch ^^).
Warum kann das nicht sein, dass AC hier der Substitutionseffekt und CF der Einkommenseffekt? ( in Übung 4.1 erste Aufgabe, verschiedene Darstellungsmöglichkeit)
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Ah, jetzt verstehe ich, du meinst die Differenz des Gutes x1 (dachte, du meintest die Strecke der Punkte xD). Der Tangentialpunkt deiner verschobenen Gerade ist aber nicht der rot markierte Punkt (der Tagentialpunkt ist etwas mehr als die Menge J) oder? Der Ansatz, die neue BG zu verschieben und dann die Menge x1 abzulesen, ist aber natürlich besser mit Hicks und Slutsky vereinbar als meiner. Eine Vorlesungslösung der Aufgabe liegt leider nicht vor - nur das Lösungsblatt haha
Ja hast recht, wahrscheinlich liegt er etwas weiter unten auf der Indifferenzkurve, so dass die Verhältnisse wieder stimmen würden. Auf jeden Fall etwas trickreich gestellt die Aufgabe. vor allem das es in dieser Form vorher nie geübt wurde.
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Kann vllt jemand die 4 f,g und h mit einer Skizze erklären, steige da überhaupt nicht durch. Wenn ich die neue Budgetgerade verschiebe, bekomme ich was ganz anders raus. Oder wie muss man da vorgehen?
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Erstmal fettes Dankeschön, dass du hier immer so aktiv auf Fragen zu deinen Lösungen Antwortest, wirklich sehr nett. Generell mal ne Frage und zwar bei der Hicks Zerlegung verschiebe ich die neue Budgetgerade auf die alte Indifferenzkurve. Ich erhalte nun einen imaginären Punkt. Vom alten Optimum zum imaginären Punkt ist der Substitutionseffekt. Vom imaginären Punkt zum neuen Optimum ist der Einkommenseffekt. Wenn ich jetzt wie in dieser Aufgabe gefordert, die alte Budgetgerade auf die neue Indifferenzkurve verschiebe, erhalte ich ebenfalls einen imaginären Punkt, in dieser Aufgabe der Punkt E. Vom alten Optimum A zum imaginären Punkt E ist der Einkommenseffekt und von e zum neuen Optimum der Substitutionseffekt. Heißt also hier ist es genau umgekehrt als bei der Hicks Zerlegung. Bei der Hicks Zerlegung, kommt zuerst der Substitutionseffekt, hier zuerst der Einkommenseffekt. Stimmt das soweit?
Kein Problem ^^ Zu Hicks: Ja, so kann man's zusammenfassen :) Konkret zur Aufgabe: Dieses Vorgehen deckt sich halt mit der Musterlösung und dem Hinweis der Aufgabe. Würde man Hicks wie im Manuskript anwenden - wie du oben beschrieben hast - dann käme ein Punkt heraus, der nicht gekennzeichnet ist, was offensichtlich nicht als Lösung in Frage kommt xD
Warum ist Gut 2 ein gewöhnliches Gut? Wenn man die Hicks Zerlegung anwendet, bekommt man O als Punkt heraus und das wäre doch weniger als A. Der Einkommenseffekt geht dann von O nach P. Somit wäre der Substitutionseffekt negativ und das Gut damit inferior. Ok, da steht ja nur durch Betrachtung der Preissteigerung, also heißt das man soll nur schauen, ob im Endeffekt mehr oder weniger konsumiert wird und daraus die Antwort ableiten?
Du hast den Effekt falsch eingezeichnet: Man nimmt die neue Budgetgerade (IK) und verschiebt sie parallel auf das Nutzenniveau u2. Wenn du es verchiebst, kommst du irgendwo zwischen A und C. => SE: von A nach "Zwischen A und C" => weniger x2 => EE: von "Zwischen A und C" nach P => weniger x2 ==> Preis x2 gestiegen und Menge x2 gesunden == gewöhnliches Gut Hoffe du verstehst es ^^
Dankeschön, meinte oben eigentlich Gut 1, aber habs jetzt verstanden
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In dem Video vom Ingohttps://www.youtube.com/watch?v=rGePbNZS49A&t=803s ist die Verschiebung vom alten zum ímaginären neuen Punkt, der Hicks Zerlegung, der Substitutionseffekt. Hier ist es der Einkommenseffekt. Was stimmt denn nun?
In Mikroökonomie 1 bei Blonski behandelt er den Hick'schen EE und SE (auch im Skript). Das von OVWL und im Video ist der nach Slutsky. Der GE ist aber immer der gleiche. Edit: https://www.youtube.com/watch?v=yUPwvPG0nVI
Warum sollte das Unternehmen nicht aussteigen, wenn es doch Verluste macht?
Ohne es jetzt ganz exakt durchgelesen zu haben, würde ich sagen, dass es daran liegt, dass die Fixkosten auch anfallen und bei einem Preis von 50 immerhin die 49 VC gedeckt werden + 1 Einheit der FC
Das Stichwort ist "kurzfristig". Kurzfristig bleibt das Unternehmen im kompetitiven Markt, wenn die Grenzkosten MC über den AVC (und auch unter den AC) liegen. Es gilt P = MC. Bei P = 50 bietet das Unternehmen Q = 4 an, denn 44 < 50 < 61. Bei dieser Menge ist MC > AVC (44 > 41), also bleibt es kurzfristig im Markt. Edit: Siehe Skript S. 99 und folgende zum Nachlesen PS: In der Tabelle sind einige Zahlendreher (habe ich auch in der Beschreibung vermerkt), die relevanten Werte sind aber korrekt.