Sachenrecht Klausurfall 2015 mit Lösung von Baedorf.pdf

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Uploaded by Ricarda 12386 at 2019-06-03
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Fall wurde diktiert am 03.06.2019

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Finde die Stelle hier bisschen verwirrend, hier müsste doch das Besitzkonstitut geprüft werden oder?
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Genau wie anonym? gesagt hat :)
Wird man nur gem 930 BGB besitzkonstitut mittelbarer Besitzer?
Kann man das alles in einem Absatz verfassen, z.B. B ist somit nicht Berechtigter. Die fehlende Berechtigung könnte durch den guten Glauben des D ersetzt werden usw. Und dann am Ende sagen, dass die Übereignung nach §929, 934 BGB nicht stattgefunden hat?
Nee, man muss das schon nacheinander prüfen. Außerdem musst du ja noch prüfen, ob es ein Besitzmittlungsverhältnis gibt etc. Und du ersetzt auch keine Berechtigung durch guten Glauben, sondern es ist eine andere Art der Eigentumsübertragung :)
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In der Aufgabenstellung wird gefragt ob A und E Anspruch haben. Wieso wird dann nur A geprüft?
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Ja mit A fängt man an, weil wir ja immer chronologisch vorgehen. Und am Ende im letzten Satz steht ja, dass E somit keinen Anspruch hat weil er nie Eigentümer war :)
vielen dank :)
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In der Aufgabe steht ja das B das Handy an D verkauft hat. Wieso wird dann in der Lösung diktiert dass das Handy veräußert wurde nach 929 und 931? Und nicht 433 Kaufvertrag? danke im voraus ;)
Weil nur der Herausgabeanspruch abgetreten wird. Das Handy selbst befindet sich zu dem Zeitpunkt ja noch bei C
Abstraktionsprinzip ist die Antwort deiner Frage. Um einen Anspruch auf Herausgabe zu haben, muss die Sache übergeben werden. Wenn es eine Übergabe besteht, dann das Thema gehört zum Sachenrecht nicht mehr Schuldrecht und deswegen gibt es nichts mit dem Kaufvertrag(Schuldrecht) zu tun. Schuldrecht interessiert sich nict mit dem Übergabe sondern mit den Angebot und Annahme. Das kannst du einfach von der Fragestellung verstehen.