GPE Übungsaufgaben mit vollständiger Lösung.pdf

Assignments
Uploaded by Anonymous User at 2018-08-27
Description:

Keine Garantie für Richtigkeit der Lösungen

 +3
203
13
Download
Mir ist nicht so ganz klar warum wir bei der Bohrung eine H-Passung nehmen? Ist das Standard? Müssen wir bei Bohrungen immer H nehmen? Warum nicht F, G oder J?
Soweit ich weiß, ist das in der Praxis der Einfachheit halber die Regel. Theoretisch kannst du schon andere Toleranzklassen nehmen, wenn du es aber nach DIN machen willst, würde ich die Einheitsbohrung H nehmen. Da bist du auf der sicheren Seite.
Kann mir jemand erklären wie ich auf die werte komme, weil die formel dazu schaut ja ganz anders aus... danke schonmal :)
Siehe: TH. 3.8b (Seite.25) Als Bauteilform hast du hier einen Flachstab mit Dicke S, sprich 2,3/r mit r Radius des Loches (hier d/2 =30mm/2=15mm) anschließend setzt du den erhaltenen Wert für das Spannungsgefälle (0,15mm^-1) in die Formel für die dynamische Stützzahl 3.8a ein. In diesem Fall in die mittlere Formel
Welches t /r benutze ich hier um phi zuberechnen?
für t würde ich die 4,8 aus der Angabe einsetzen und für r=rp=0,18mm aus (TH3.10) ich komme auf ein Ergebnis von 13,29. Bin mir aber selbst nicht sicher wollte gerade nachfragen, da habe ich deine Frage entdeckt.
Bedeuten bei sigma b,equ die 29 dass man für sigma ob +29 einsetzt und sigma ub -29 einsetzt? oder woher bekommt man die Werte für sigma o und sigma u ?? Diese Werte benötige ich doch um das Spannungsverhältnis ausrechnen und bestimmen zu können ob es sich um eine schwellende oder wechselnde belastung handelt.
Kommt auf die Beanspruchung an. Da die Biegung hier rein wechselnd ist, ist die Oberspannung = + maximale Biegespannung und die Unterspannung = - maximale Biegespannung mit Mittelspannung = 0. Im Fall rein schwellend wäre die Oberspannung die maximale Biegespannung und die Unterspannung = 0 mit Mittelspannung = maximale Biegespannung/2. Wenn du dir den Spannungsverlauf als Diagramm anschaust ist das vielleicht verständlicher. Im Grunde musst du vorher wissen um was für einen Fall der Beanspruchung es sich handelt sonst kannst du das nicht berechnen. Der Hinweis rechts ist praktisch die Grundlage von der ausgegangen wird, dass es sich um wechselnde Belastung handelt.
Danke!!
fehlt nicht eigentlich noch Fra*dr/2 ??
Fra dreht um die z Achse so wie das Koordinatensystem gewählt ist. In der Gleichung geht es um die Momente um die y Achse. Deswegen taucht das Moment was du meinst auch in der Gleichung darunter auf. Kann natürlich sein dass du das Koordinatensystem anders gewählt hast, dann sind die Gleichungen auch anders
hat jemand eine Antwort hierfür?
woher sind die 490?
View 3 more comments
Cool danke, habe sie mir auch dazugschrieben!
Hab grad noch in Erfahrung gebracht dass HRC 49 ungefähr HB 470 entsprechen soll. Für alle größeren HRC Werte ist Zw dann ja gleich 1. Und das wäre für alle Werkstoffe bei hohen Qualitätsanforderungen der Fall.
Wieso 0.15? Steht im Skript nicht 0,25 bei schwellender Beanspruchung? Wie kommt man auf 0.15?
Mit 0,15 bei schwellender Belastung beim Schub stimmt schon (Gl. 7.66), 0,25 bei schwellender Belastung gilt für die zulässige Flächenpressung (Gl. 7.67).
Hier geht es doch um die kritische Stelle 1 mit dem Durchmesser 45mm. Wieso verwendet man die 80mm welche in der Angabe stehen?
weil unten bei der Zeichnung als Halbzeugdurchmesser 80 steht. Man nimmt immer den Halbzeugdurchmesser egal ob es da einen Wellenabsatz gibt
Kann mir einer erklären wieso wir oben bei der Berechnung der wirksamen Flankenlinienabweichung den Wert SigmaHlim durch den Mittelwert ermittelt haben also (980+1275)/2=1128 aber hier bei SigmaFlim= 230...380 einfach den höheren Wert 380 nehmen und nicht den Mittelwert berechnen? Ich verstehe auch nicht genau wieso man jetzt genau diese Zeile nehmen muss und nicht die drunter?
Die Flankenlinienabweichung hätte man in der Aufgabe gar nicht berechnen müssen, da sie schon gegeben ist. Hab das nur zusätzlich gemacht zum üben. Warum - um auf den Wert der Angabe zu kommen - der Mittelwert genommen wurde weiß ich auch nicht. Hab das ja dort auch mit dem größeren Wert für Sigma Hlim gerechnet. Dementsprechend ist auch die Flankenlinienabweichung in der Berechnung ein bisschen größer als in der Angabe. Eigentlich ist die Werkstoffqualität ME gegeben und damit auch der höhere der beiden Sigma Hlim Werte relevant. Und es wird die obere der beiden Zeilen aus TH 9.1 genommen weil die Härte 50 HRC gegeben ist (die zweite Zeile bezieht sich auf die Härte 56 HRC).
In (TH4.37) steht dass die Formel der Hilfgröße K für Vollwellen aus Stahl ist, in dieser Aufgabe geht es jedoch um eine Hohlwelle. Kann mir jemand sagen wieso dann trotzdem diese Formel hier genommen wird?
Im Skript steht die Formel auch, weiß aber grad nicht auf welcher Seite. Ich hab die Erklärung im Skript so verstanden, dass die Formel sowohl für Hohl- als auch auch Vollwellen gilt, und in TH4.37 nur für Vollwellen aus bestimmten Materialien die Werte abgelesen werden können.
Im Skript S.453 habe ich nur gefunden "für gebräuchliche Werkstoffe und Vollwellen" also sollen wir dann "gebräuchliche Werkstoffe" als für alles andere verstehen.. OK Danke!
Warum deff=160mm und nicht der Querschnitt in der Zeile zwei Fall1= 2s also 2*40=80mm für deff?
Weil immer der Halbzeugdurchmesser ausschlaggebend ist für Kd,m bzw. Kd,p und das sind in dem Fall die 160mm. Das Halbzeug war vermutlich Rundstahl (Querschnitt Zeile 1) der dann zur Zahnriemenscheibe bearbeitet wurde. Den Fall den du meinst verwendet man wenn als Halbzeug ein Rohrprofil verwendet wird. So hab ich das zumindest verstanden Gleiches gilt übrigens auch für deine vorherige Frage zur Kritischen Stelle 1 bei Aufgabe 4, warum dort deff=80mm gilt :)
Vielen lieben Dank!!
Wie um alles in der Welt kommt man auf die Werte für r?? :(
rp kannst du ablesen im (T.H 3.10 Bauteil Zeile 4) da steht unten charakt. Werte: rp = 0,18mm r =rp*d/dp = 0,18*45/15 = 0,54mm (dp findest du ebenfalls (in T.H 3.10 Bauteil Zeile 4)
Danke!!