Wo seht Ihr denn aktuell die Meinungsstreits bei der ersten Aufgabe?
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Hab mir für schlappe 37€ ein Kapitel eines Buches dazu geleistet :-/
Also ich habe die 396 und 367 lediglich kurz angerissen, da die Auskunftskosten den Schaden niemals unverjährt gegenüberstanden. Oder hab ich etwas übersehen?
Gibt es eigentlich Formatvorlagen oder wie macht ihr das mit der Formatierung vor allem mit dem Deckblatt und dem Sachverhalt? Ich hab da Probleme...
Werden eigentlich zitierte Artikel aus juristischen Zeitschriften auch ins Literaturverzeichnis aufgenommen?
Ja, dann schreibst du Autor des Artikel in Name Zeitschrift und den ganzen Rattenschwanz dazu
Ok, danke
Habt ihr bei Frage 2 den Werkvertrag oder einen Werklieferungsvertrag festgestellt? Und mit welcher Begründung?
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Cindy, wie meinst du das mit den 20€? Die Verjährung bezieht sich doch nicht auf die 20€ sondern auf den SE Anspruch des G gegen den A...
Achso und ich hab mich aber dafür entschieden das die Sitzgruppe vertretbar ist und somit 650 III nicht greift. Wie seht ihr das? Also man prüft ja die Durchsetzbarkeit des Anspruches und A sagt, dass der SE Anspruch auf 250 Euro verjährt sei, das ganze ist ja irrelevant wenn sich die Ansprüche also 300 und 250 soweit 20 und 250 einmal unverjährt gegenüberstanden. Bei den 300 ist das der Fall bei den 20 aber nicht. Habs aber schon gelöst, wie ich es verbaue:)
Ich habe immer noch Probleme die richtige Reihenfolge im Aufbau der Lösung zu finden. Wo baut ihr denn die Problematik des 366, 367 BGB ein? Ich habe bisher außerdem 433 II und 280 I, II, 286 sowie 280 I, 241 II BGB separat geprüft. Vielleicht könnte mal jemand seine Reihenfolge in den Überschriften erläutern. Danke schonmal
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Wo habt ihr denn den 280 i, 241 ii untergebracht?
die Selbstmahnung bringt den G ja erst in Verzug, die Kosten für den Auskunftsdienst sind aber vorher entstanden Den §§ 280 I, 241 II als eigene AGL. Wenn du den SchadE aus §§ 280 I, II 286 verneinst, fängst du ein neues Schema an. Ich habe, wie gesagt, die Nebenpflichtverletzung als ein an der Mahnung hinderndes Verhalten angesehen und dementsprechend unter Mahnung entbehrlich erörtert
Was sind denn die AGLs bei der 2. Frage bei euch? Über den § 346 I, 323 komme ich nicht hinaus.... Und das ist wohl etwas wenig
Ich habe auch nur diese AGL. Das Einzige was ich sonst noch habe ist die Abgrenzung zwischen Werkvertrag und Werkliefervertrag
Ich denke der Schwerpunkt liegt hier einfach in der Rücktrittsprüfung und bei der Frage der Fristsetzung
Ich bin neu in dem Forum und habe mich fleißig durch eure Beiträge gearbeitet. Zwecks Übersichtlichkeit aber nochmal meine Fragen . Prüft ihr den SE inzident? Das passt aber irgendwie nicht so richtig zur Fallfrage.. Prüft ihr §§ 280 I, II, 286 oder §§ 280 I, 241 II? Weiter: Hauptforderung: Kaufpreiszahlung Nebenforderung: Auskunftsdienstkosten Die Gegenforderung und Hauptforderung standen sich am 19.12.18 erstmals gegenüber. Also keine Verjährung und Aufrechnung möglich. Aber die Gegenforderung war schon verjährt, als die Auskunftsdienstkosten entstanden. Wie baut ihr das ein? Wäre das eine möglich? A. A-->G 320€ I. Anspruch entstanden 1. KV 2. SE (Verzögerungsschaden oder Nebenpflichtverletzung?) II. Anspruch untergegangen --> Aufrechnung B. Ergebnis A--> G
Also ich habe die Schadensersatzforderungen bisher nicht inzident geprüft, aber bin der Meinung, dass es eigentlich sein müsste. Da hab ich an alle, die es inzident geprüft haben die Frage, an welcher Stelle ihr das eingebaut haben? Ich würde es eigentlich unter dem Punkt "Aufrechnungserklärung" einleiten.
Auf welche konkreten Nebenpflichten habt ihr denn die Pflicht zur Angabe der korrekten Kontaktdaten gestützt? Ich habe das bisher auf Mitwirkungs- und Aufklärungsplichten gestützt, das kommt mir aber ein wenig schwammig und unkonkret vor. Habt ihr Urteile, Aufsätze oder sonstige zitierfähige Literatur zu diesem Thema gefunden?
Was prüft ihr alles bei Aufgabe 1 und bei Aufgabe 2? Bei mir sieht es bisher so aus Aufgabe 1: SE neben Aufrechnung Aufgabe 2 SE statt Rücktritt Habt ihr das so ähnlich?
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Ja das sehe ich auch so
Ich habe auch nur den Rücktritt nach § 346 I, 323 geprüft. Vor der Fälligkeit wäre gem. § 323 IV möglich, da offensichtlich ist, dass zum 17.01.19 eine Schlechtleistung vorliegen wird. Er geht aber letztenendes bei mir nicht durch, weil die Fristsetzung nach § 323 II Nr. 2 nicht entbehrlich ist. Es fehlt an der Wesentlichkeit der termingerechten Erfüllung,. Einen Ansatz für eine SE Prüfung sehe ich nicht. Das wäre reine Spekulation. Man kann höchstens noch den § 648 anprüfen. Der kann aber nur bei nicht vertretbaren Sachen angewendet werden. Um solche handelt es sich nahezu eindeutig nicht bei der Sitzgruppe.. Viel käme bei solch einer Prüfung also auch nicht rum. Die Punkteverteilung steht in keinem Verhältnis zu Aufgabe 1....
Ich habe nochmal eine Frage zu eurem Lösungsweg für den Schadensersatz der 20€. Ich kann nicht ganz nachvollziehen wie ihr das gelöst habt. Also ich prüfe zuerst den Anspruch auf die 300€ aus § 433 II BGB und bejahe den. In dieser Prüfung kommt auch unter Anspruch erloschen die Aufrechnung zu Rede, die ich wegen Verjährung nach § 195 BGB ablehne. Dann prüfe ich in einem gesonderten Punkt ob A auch Anspruch auf die 20€ aus § 280 I, II, 286 BGB hat bzw. dann auch aus Nebenpflichtverletzung, wie ihr das auch gemacht habt. Habe ich euch jetzt falsch verstanden, dass ihr das alles in einem Prüfungspunkt abhandelt oder macht ihr es genau so? Bin jetzt irgendwie ziemlich verwirrt, weil es ja eigentlich zwei unterschiedliche Anspruchsgrundlagen sind
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vergesst 215 nicht. die Verjährung schließt die Aufrechnung nicht aus.
Hab ich mit drin
Führt ihr bei Aufgabe zwei eine Vollständige Prüfung des Werkvertrags an? Und der Schadensersatz aus der Unmöglichkeit?
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Das geht mir auch so. Wobei die Aufrechnung eher Probleme mit der Verjährung macht. Da muss ich auf jeden Fall nochmal drüber sehen.
Ja das stimmt
Hey ihr alle :) Ich tu mich gerade schwer mit dem ersten Obersatz. Ich würde potentiell nur 433 II als AGL erwähnen und nicht zusätzlich noch § 280 I etc. und dann eben auch nur den Anspruch auf 300 € nicht 320 € - wie seht ihr das? LG
Ja, ich prüfe es bisher auch als zwei unterschiedliche Anspruchsgrundlagen. Kann jedoch sein, dass ich den Schadensersatz letztendlich doch irgendwie noch in der Prüfung von 433 II inzident einbaue.
Ich fange auch mit einem Anspruch aus 433 II an und baue den Anspruch auf die 20 Euro bei der Aufrechnung ein. Ansonsten wüsste ich nicht, wie man dann das Problem, dass der G gegen die 300 Euro Forderung und der A zunächst gegen die 20 Euro aufrechnen möchte, lösen sollte.